Die Fuldaer Kinderhilfe Uganda unterstützt den Ausbau und dauerhaften Betrieb eines Waisenhauses in Buikwe, Uganda, in dem ca. 25 Mädchen und Jungen leben, deren Eltern an HIV oder anderen Krankheiten verstorben sind. Vorrangiges Ziel ist es, eine regelmäßige Versorgung mit Nahrung und Kleidung sicherzustellen. Die Kinder sollen ein Zuhause haben und Zugang zu Bildung bekommen. Auch die medizinische Versorgung soll gewährleistet sein. Ein großer Wunsch von Ronald Kyesswa (AWO Vorstandsmitglied) ist der Bau einer Schule vor Ort. Er stammt selbst aus Buikwe und erzählt aus erster Hand:

“Corona trifft Uganda und seine 40 Mio. Einwohner hart. Es ist sowieso eines der ärmsten Länder Afrikas, gehört aber trotzdem zu den Staaten, die die meisten Geflüchteten aus Nachbarländern aufnehmen. Aktuell ist die Wirtschaft gelähmt und das Leben der Menschen stark eingeschränkt. Viele können wegen der Ausgangssperre nicht mehr arbeiten und hungern. Noch dazu wird Ostafrika wieder einmal von einer Heuschrecken-Plage heimgesucht, welche die Ernte zu großen Teilen vernichtet. Wir konzentrieren uns deshalb momentan darauf, den Hunger abzuwenden”.

Für das Waisenhaus in Buikwe werden Sach- und Geldspenden gesammelt, die direkt zur Verfügung gestellt werden. Partnerin vor Ort ist Jamira Nalweysio, die sich um die Kinder kümmert und auch für den guten Einsatz der Spendenmittel sorgt. Hilfsgüter werden per Container nach Uganda verschickt, z. B. Fahrräder, Schulmaterial, PCs, Drucker.  Kleidung wird ebenfalls weitergeleitet, zum Teil aber auch dort gekauft ebenso wie die benötigten Nahrungsmittel.

Mit den Spendengeldern werden außerdem soweit möglich Schulgebühren (Anmelde- und Prüfungsgebühren sowie Schulgeld) und das benötigte Lernmaterial bezahlt. Die Grundschule geht von Klasse 1 – 7 (britisches Schulsystem). Ältere Kinder will das Projekt bei der weiterführenden Schule oder Berufsausbildung unterstützen. Die Schulkosten pro Kind und Jahr betragen ca. 200 € (mit höherer Klasse ansteigend).

Ronald Kyesswa sagt: “Für Essen werden jeden Monat ca. 40 € pro Kind benötigt. Es reichen also 1.000 € monatlich, um 25 kleine Menschen mit Nahrung und Geborgenheit zu versorgen! Wir dürfen trotz unserer eigenen Sorgen bezüglich Corona nicht vergessen, dass die Not in Afrika viel schlimmer ist”.

         
         

Bitte helfen Sie – das Spendenkonto bei der Sparkasse Fulda lautet:

IBAN: DE09 5305 0180 0040 0470 78
BIC: HELADEF1FDS
Empfänger: AWO Kreisverband Fulda e.V.
Verwendungszweck (unbedingt angeben!): Kinderhilfe Uganda
 Hinweis zur steurlichen Verwendung: Wir sind nach § 52 Abs. 2, Satz 1, Nr. 9 AO zur Ausstellung von Zuwendungsbestätigungen berechtigt. Bei Spenden bis 200,00 Euro dient diese Notiz in Verbindung mit Ihrem Kontoauszug als Zuwendungsbestätigung (Spendenquittung) zur Vorlage beim Finanzamt.
         

In Fulda will der Verein durch Öffentlichkeitsarbeit über die Situation in Afrika informieren, Hintergrundinfos zu Fluchtursachen liefern und zu Toleranz gegenüber allen Menschen aufrufen. Persönliche Kontakte helfen Vorbehalte auszuräumen und eröffnen neue Möglichkeiten. Deshalb soll zu regelmäßigen Treffen eingeladen werden. So lernt man die jeweils andere Kultur kennen und bereichert sich gegenseitig. Außerdem gibt es viele Gemeinsamkeiten, z. B. das Streben nach Freiheit, Glück und Anerkennung – und daraus resultierend das Engagement für die Grundlagen der Demokratie.

 

 

 

Den Flyer der Fuldaer Kinderhilfe Uganda finden Sie hier: Flyer der Fuldaer Kinderhilfe Uganda

Viele Fotos und weitere Informationen zur gibt es bei Facebook unter: Facebookseite der Fuldaer Kinderhilfe Uganda