{"id":103859,"date":"2022-02-07T16:30:48","date_gmt":"2022-02-07T15:30:48","guid":{"rendered":"https:\/\/awo-fulda.de\/?p=103859"},"modified":"2022-02-07T16:40:07","modified_gmt":"2022-02-07T15:40:07","slug":"verena-schulenberg-ueber-das-projekt-lohn-und-brot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/awo-fulda.de\/tr\/2022\/02\/07\/verena-schulenberg-ueber-das-projekt-lohn-und-brot\/","title":{"rendered":"Verena Schulenberg \u00fcber das Projekt &#8220;Lohn und Brot&#8221;"},"content":{"rendered":"<h4><a class=\"dt-pswp-item\" href=\"https:\/\/awo-fulda.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Verena-Schulenberg_Header-002.jpg\" data-dt-img-description=\"\" data-large_image_width=\"1600\" data-large_image_height=\"900\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-103882\" src=\"https:\/\/awo-fulda.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Verena-Schulenberg_Header-002-480x270.jpg\" alt=\"\" width=\"1307\" height=\"735\" srcset=\"https:\/\/awo-fulda.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Verena-Schulenberg_Header-002-480x270.jpg 480w, https:\/\/awo-fulda.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Verena-Schulenberg_Header-002-640x360.jpg 640w, https:\/\/awo-fulda.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Verena-Schulenberg_Header-002-768x432.jpg 768w, https:\/\/awo-fulda.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Verena-Schulenberg_Header-002-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/awo-fulda.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Verena-Schulenberg_Header-002.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1307px) 100vw, 1307px\" \/><\/a><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u201eViele Jugendliche sind privat und beruflich \u00fcberfordert\u201c<\/h3>\n<p>Tag ein Tag aus Rechnungen schreiben und Belege pr\u00fcfen wollte Verena Schulenberg nicht. Die gelernte B\u00fcrokauffrau probierte sich aus und merkte schnell: Dieses \u201eB\u00fcroding\u201c passte nicht zu ihr. Heute arbeitet die geb\u00fcrtige Th\u00fcringerin f\u00fcr die AWO im Projekt \u201eLohn und Brot\u201c. Im Interview blickt sie auf ihre mehr als 22-j\u00e4hrige Zeit bei der AWO zur\u00fcck, verr\u00e4t wie sich \u201eLohn und Brot\u201c seit seinen Anf\u00e4ngen entwickelt hat, welche Ziele es heute verfolgt und spricht \u00fcber ihre Pl\u00e4ne f\u00fcr die Zukunft.<\/p>\n<p>Frage:<br \/>\n<strong>Erinnerst du dich noch, wie du vor 22 Jahren zur AWO gekommen bist?<\/strong><\/p>\n<p>Verena Schulenberg:<br \/>\n\u00dcber meine Zwillingsschwester. Sie hat damals als Honorarkraft f\u00fcr Streetwork im Bereich offene Jugendarbeit das Caf\u00e9 Panama mitentwickelt und dort gearbeitet. Mit dem Caf\u00e9 Panama in der Langebr\u00fcckenstra\u00dfe 14 wollte man den jungen Leuten, die am Bahnhofsplatz oder im Schlosspark rumhingen, einen Ort zum Treffen geben. Das Projekt \u201eLohn und Brot\u201c ist dann auch aus der Streetwork-Arbeit im April 1999 als Kooperation des Jugendwerks der AWO und Streetwork Fulda f\u00fcr orientierungslose junge M\u00e4nner, die Hilfe beim Einstieg in einen geregelten und strukturierten Alltag Unterst\u00fctzung ben\u00f6tigten, entstanden.<\/p>\n<p><strong>Das hei\u00dft, die AWO hat damals Mitarbeiter:innen gesucht, die gut in das Projekt passen w\u00fcrden.<\/strong><\/p>\n<p>Genau. Ich kannte die beiden Gr\u00fcndungsv\u00e4ter von \u201eLohn und Brot\u201c, die Sozialarbeiter J\u00fcrgen Brehl und Frank D\u00f6lker. Beide meinten, so eine wie mich k\u00f6nnten sie sich gut im Projekt vorstellen. Ich habe eine Ausbildung als B\u00fcrokauffrau und konnte somit einerseits den Bereich in der Projektverwaltung abdecken. Andererseits kannte ich aber auch die Zielgruppe durch die offene Jugendarbeit im Caf\u00e9 Panama und durch Streetwork Fulda.<\/p>\n<p><strong>Wie lange hast du zuvor als B\u00fcrokauffrau gearbeitet?<\/strong><\/p>\n<p>Ich war da recht frisch aus der Ausbildung raus. Ich bin in Th\u00fcringen aufgewachsen. Meine Zwillingsschwester hatte hier in Fulda an der Hochschule Soziale Arbeit studiert. Und wie das bei Zwillingen ist, bin ich ihr nach meiner Ausbildung gefolgt. Fulda war, wenn man in einem 400-Seelen-Dorf an der Grenze aufgewachsen ist, dann die gro\u00dfe Welt. Da musste ich hinterher.<\/p>\n<p><strong>In welchem Betrieb hast du deine Ausbildung gemacht?<\/strong><\/p>\n<p>In Th\u00fcringen habe ich nach dem Realschulabschluss eine \u00fcberbetriebliche Ausbildung begonnen. Nach der Wende gab es nicht so viele Ausbildungsstellen, und alles war im Umbruch. Ich hatte zwei Praxisteile w\u00e4hrend meiner Ausbildung. Bei Tegut habe ich den ersten Praxisteil absolviert, danach war ich in der Buchhaltung einer Wohnungsbaugesellschaft. Also konnte ich Erfahrungen in zwei unterschiedlichen Firmen sammeln. Das spiegelt mich auch ein bisschen wider. Ich orientiere mich gar nicht so straight in nur eine Richtung.<\/p>\n<p><strong>Das hei\u00dft, es war klar, dass du dir nach deiner Ausbildung einen neuen Arbeitgeber suchen musstest.<\/strong><\/p>\n<p>So ist es. Ich bin 1997 nach Fulda gezogen und hatte \u00fcberlegt, ob ich dieses \u201eB\u00fcroding\u201c wirklich will. Ich habe mich ausprobiert, ein Praktikum in der Ergotherapie gemacht und meine Schwester bei ihrer Honorart\u00e4tigkeit im Caf\u00e9 Panama begleitet. Als das Angebot kam, bei der AWO im Projekt \u201eLohn und Brot\u201c zu beginnen, fand ich das sehr spannend, weil man die Erfolge der eigenen Arbeit sehen kann. Jungen Leuten Steine aus dem Weg r\u00e4umen, ihnen einen besseren Weg ebnen, dass sie wieder Mut haben und etwas f\u00fcr ihr Leben mitnehmen. Das hat mich motiviert.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Wie \u201eLohn und Brot\u201c arbeitslose Jugendliche f\u00f6rdert<\/h3>\n<p><strong>Was war das Ende der 90er, als das Projekt startete, f\u00fcr eine Zeit?<\/strong><\/p>\n<p>Es gab eine recht hohe Jugendarbeitslosigkeit. Ein Jahr zuvor war der politische Wechsel und die SPD f\u00fchrte die neue Regierung. Sie haben damals ein Programm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit aufgelegt. Dar\u00fcber wurden wir in Zusammenarbeit mit der Agentur f\u00fcr Arbeit die ersten sechs Jahre auch gef\u00f6rdert. Das Klientel von \u201eLohn und Brot\u201c hat sich in all den Jahren danach sehr stark ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p><strong>Inwiefern?<\/strong><\/p>\n<p>Begonnen hat \u201eLohn und Brot\u201c 1999 vorrangig mit jungen, m\u00e4nnlichen Russlanddeutschen, zu denen der Kontakt \u00fcber die Streetwork-Arbeit bereits bestand. Alkohol- und Drogenprobleme waren eine hohe H\u00fcrde und die Arbeit der Sozialp\u00e4dagog:innen und Anleiter:innen war herausfordernd. Es gab ein hohes Gewalt- und Aggressionspotenzial.<\/p>\n<p><strong>Wie hat sich die Arbeit mit den Jugendlichen seit damals ver\u00e4ndert?<\/strong><\/p>\n<p>Die Welt ist schnelllebiger geworden und die Anforderungen, die heute an junge Leute gestellt werden, haben zugenommen. Sie sind im privaten und beruflichen Bereich massiv \u00fcberfordert. Heute stehen etwa psychische Probleme, ein fehlender famili\u00e4rer Hintergrund, Schulden oder Wohnungslosigkeit im Vordergrund. Wir unterst\u00fctzen mittlerweile kleinschrittiger und langsamer, angepasst an jede:n Einzelne:n.<\/p>\n<p><strong>Wie konkret unterst\u00fctzt ihr die Jugendlichen?<\/strong><\/p>\n<p>Die Basis ist eine gute Beziehungsarbeit, um ein gutes Vertrauensverh\u00e4ltnis aufzubauen. Vorrangiges Ziel ist die Stabilisierung und die Alltagsstrukturierung. Teilweise waren die Jugendlichen schon in anderen Ma\u00dfnahmen und sind frustriert, weil sie sich bei anderen Tr\u00e4gern der Jugendberufshilfe nicht verstanden f\u00fchlten oder Sanktionen vom Jobcenter bekamen.<br \/>\nWir bieten unterschiedliche Arbeitsbereiche an, die Holz- und die Fahrradwerkstatt, den Wildpark Gersfeld, das Forstamt Hofbieber und das AWO Gartenprojekt. Die Teilnehmenden werden individuell unterst\u00fctzt, der Ma\u00dfnahmeverlauf und -dauer sind bei jedem:r unterschiedlich. Neben dem praktischen Arbeitsangebot an vier Tagen findet w\u00f6chentlich ein Qualifizierungs- oder Aktivit\u00e4tentag statt.<\/p>\n<p><strong>Was unternehmt ihr an diesen Tagen?<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt verschiedene Qualifzierungseinheiten, beispielsweise zu Themen wie Schulden oder Sucht. Wir besuchen Beratungsstellen oder besichtigen Betriebe. Auch die Pr\u00e4ventionsarbeit ist wichtig. Auf die Gruppenarbeit, insbesondere den Bereich der Erlebnis-P\u00e4dagogik, legen wir gro\u00dfen Wert. Man will sich ja nicht immer nur im Arbeitskontext begegnen. Da wird gekocht, es gibt kreative Angebote \u2013 wir haben zum Beispiel Masken f\u00fcr die Teilnehmer:innen gen\u00e4ht \u2013 oder wir fahren Kanu, gehen in die Kletterhalle. Mit Unterst\u00fctzung des Jobcenters konnten wir auch einen Sportcoach gewinnen, der mit den Teilnehmenden regelm\u00e4\u00dfig Sport macht. Das alles fehlt jetzt aufgrund der Pandemie, und das wird von den jungen Leuten als Ausgleich sehr vermisst.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Wie die Corona-Pandemie Verenas Arbeit erschwert<\/h3>\n<p><strong>Wie hat die Pandemie deine Arbeit beeinflusst?<\/strong><\/p>\n<p>Zu Beginn war das f\u00fcr mich ein Tanz auf dem Vulkan. Vor einem Jahr gingen die Zahlen durch die Decke, gleichzeitig gab es nur wenige M\u00f6glichkeiten, zu testen, und nur wenig Impfstoff stand zur Verf\u00fcgung. Es ist f\u00fcr uns alle herausfordernd, die jungen Leute einzeln oder in Kleingruppen zu besch\u00e4ftigen. Durch unsere Holzwerkstatt hatten wir die M\u00f6glichkeit, unterschiedliche Arbeitsstationen aufzubauen, zum Beispiel das Fahrrad-Recycling oder Holzarbeiten. Wir hatten bisher zum Gl\u00fcck keinen Corona-Fall. Doch letztendlich ist es eine Frage der Zeit. Jeder Kontakt stellt eine potenzielle Gefahr f\u00fcr uns alle dar.<\/p>\n<p><strong>F\u00fchlst du dich heute in dieser Hinsicht sicherer?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, denn der Gro\u00dfteil ist geimpft, und auch mit den Tests haben wir ein gutes Instrument, um Infektionsketten zu unterbrechen. Was mir in der Vergangenheit auch Sicherheit gegeben hat, ist, dass die Jugendlichen in ihrem kleinen Kreis geblieben sind und im Alltag vorsichtig sind. Auch dass wir w\u00e4hrend der Arbeit Masken tragen, sch\u00fctzt uns und andere. Es gibt vielf\u00e4ltige Impfangebote, auch von der AWO, \u00fcber die wir sie informieren. Der ein oder andere hatte vielleicht nur Angst vor dem Pieks und wurde von uns begleitet.<\/p>\n<p><strong>Wie finanziert sich das Projekt?<\/strong><\/p>\n<p>Derzeit werden wir vom ESF, dem europ\u00e4ischen Sozialfonds, gef\u00f6rdert. Eine Co-Finanzierung besteht \u00fcber das kommunale Kreisjobcenter Fulda, welches das Projekt regelm\u00e4\u00dfig neu \u00f6ffentlich ausschreibt. Wir m\u00fcssen uns immer wieder darauf bewerben, haben aber als erfahrener Tr\u00e4ger in der niedrigschwelligen Besch\u00e4ftigung und Qualifizierung von arbeitslosen Jugendlichen ein gutes Standing. Das Jobcenter weist uns dann einzelne Teilnehmer:innen zu. Wir haben mit den Projekten \u201eLohn und Brot\u201c und \u201eArtemis\u201c \u2013 dem Pendant zu \u201eLohn und Brot\u201c, das sich an Frauen richtet \u2013 20 Ma\u00dfnahme-Pl\u00e4tze, und zwei zus\u00e4tzliche f\u00fcr Jugendliche, die beispielsweise Sozialstunden ableisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Welche Bilanz ziehst du nach den bisherigen 22 Jahren f\u00fcr das Projekt \u201eLohn und Brot\u201c?<\/strong><\/p>\n<p>Unsere ehemaligen Teilnehmenden kommen manchmal nach Jahren noch zu uns. Sei es um einfach zu reden, um von ihrem jetzigen Leben und Erfolgen zu berichten oder um nach Unterst\u00fctzung zu fragen. Nat\u00fcrlich gibt es immer Teilnehmende, die du nicht erreichst, die einfach noch nicht soweit sind, Unterst\u00fctzung anzunehmen. Aber es gibt eben auch viele Teilnehmende, die wir stabilisieren konnten, und denen wir durch die Vermittlung von Praktika zu einem Einblick ins Berufsleben verhalfen, der vielleicht zum weiteren Besuch der Schule oder dem Beginn einer Ausbildung f\u00fchrte. Ein Erfolg ist aber auch, wenn die jungen Leute gezielt ihre Probleme angehen, sich also etwa um eine Wohnung bem\u00fchen, mit der Schuldenregulierung beginnen oder eine Suchttherapie aufnehmen.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Was sich Verena f\u00fcr ihre berufliche Zukunft w\u00fcnscht<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Die Eigenmotivation zu st\u00e4rken und den Weg als Ziel zu begreifen, stehen also im Fokus.<\/strong><\/p>\n<p>Genau. Es ist wichtig, den Teilnehmenden wertsch\u00e4tzend und auf Augenh\u00f6he zu begegnen, sie in ihrem Selbstbewusstsein und Selbstwertgef\u00fchl zu st\u00e4rken und in ihrem Tempo zu begleiten.<\/p>\n<p><strong>Und diese Erfolge der Teilnehmenden motivieren dich im Job.<\/strong><\/p>\n<p>Ja. Wenn sie den Kontakt zu uns gekn\u00fcpft und Vertrauen zu uns gefasst haben, kann man etwas bewegen, indem man den jungen Menschen zur Seite steht, damit sie ihr Leben selbst wieder in die Hand nehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Welche Bedingungen erschweren die Arbeit?<\/strong><\/p>\n<p>Die Projektfinanzierung ist f\u00fcr die aufwendige \u201eEins zu Eins\u201c-Betreuung, die h\u00e4ufig notwendig ist, recht gering. Ebenso k\u00f6nnte man immer noch etwas mehr Manpower haben. Die Teilnehmenden haben sich in den Jahren auch so ver\u00e4ndert, dass du mehr rausfahren und aufsuchen musst, und es geht viel Zeit f\u00fcr Einzelgespr\u00e4che drauf. Das geht nat\u00fcrlich bei den sozialp\u00e4dagogischen Kr\u00e4ften von der Zeit ab. Dann kommt der Aufwand f\u00fcr all die Dokumentationen und Berichte hinzu. Vielleicht sollte man sich manchmal weniger der B\u00fcrokratie widmen m\u00fcssen, um mehr mit den Menschen arbeiten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Wie gelingt dir eine gute Work-Life-Balance?<\/strong><\/p>\n<p>Ich bin ehrenamtlich in der L14 zwo aktiv, habe mit Freundinnen den Kleidertauschladen und die N\u00e4hbar initiiert, organisiere Kultur, wie das \u201eGenie\u00dfen unterm Apfelbaum\u201c, bin DJane und lebe mich kreativ aus.<\/p>\n<p><strong>Wie stellst du dir deine berufliche Zukunft vor?<\/strong><\/p>\n<p>Gestartet bin ich 1999 als B\u00fcrokauffrau. Heute unterst\u00fctze ich auch im Bereich Anleitung die Teilnehmenden wo ich meine kreativen Erfahrungen mit einflie\u00dfen lassen kann. Auch wenn jeder Tag eine Herausforderung ist, kann ich mir vorstellen bis zur Rente weiter im Projekt \u201eLohn und Brot\u201c zu arbeiten. Da habe ich Lust drauf. Nach 22 Jahren f\u00fchle ich mich auch schon wie eine halbe Sozialp\u00e4dagogin. Das Soziale liegt mir.<\/p>\n<p><em>Das Gespr\u00e4ch f\u00fchrte unser Mitarbeiter Toni Spangenberg.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; \u201eViele Jugendliche sind privat und beruflich \u00fcberfordert\u201c Tag ein Tag aus Rechnungen schreiben und Belege pr\u00fcfen wollte Verena Schulenberg nicht. Die gelernte B\u00fcrokauffrau probierte sich aus und merkte schnell:&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":103860,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_editorskit_title_hidden":false,"_editorskit_reading_time":0,"_editorskit_is_block_options_detached":false,"_editorskit_block_options_position":"{}","footnotes":""},"categories":[138],"tags":[],"class_list":["post-103859","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-awo-mitarbeitende-im-interview","category-138","description-off"],"translation":{"provider":"WPGlobus","version":"3.0.2","language":"tr","enabled_languages":["de","en","fr","ru","ar","tr","fa"],"languages":{"de":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"en":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"fr":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"ru":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"ar":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"tr":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"fa":{"title":false,"content":false,"excerpt":false}}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/103859","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=103859"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/103859\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":103887,"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/103859\/revisions\/103887"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/103860"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=103859"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=103859"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/tr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=103859"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}