{"id":31203,"date":"2021-06-30T13:37:59","date_gmt":"2021-06-30T11:37:59","guid":{"rendered":"https:\/\/awo-fulda.de\/?p=31203"},"modified":"2021-11-23T12:17:14","modified_gmt":"2021-11-23T11:17:14","slug":"tatyana-schoenmeier-ueber-die-arbeit-in-der-kita-die-corona-pandemie-hat-die-kinder-veraendert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/awo-fulda.de\/en\/2021\/06\/30\/tatyana-schoenmeier-ueber-die-arbeit-in-der-kita-die-corona-pandemie-hat-die-kinder-veraendert\/","title":{"rendered":"Tatyana Sch\u00f6nmeier \u00fcber die Arbeit in der KiTa"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"dt-pswp-item\" href=\"https:\/\/awo-fulda.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Tatyana-Schoenmeier.jpg\" data-dt-img-description=\"\" data-large_image_width=\"2048\" data-large_image_height=\"1152\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-31204\" src=\"https:\/\/awo-fulda.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Tatyana-Schoenmeier.jpg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"1152\" srcset=\"https:\/\/awo-fulda.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Tatyana-Schoenmeier.jpg 2048w, https:\/\/awo-fulda.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Tatyana-Schoenmeier-480x270.jpg 480w, https:\/\/awo-fulda.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Tatyana-Schoenmeier-640x360.jpg 640w, https:\/\/awo-fulda.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Tatyana-Schoenmeier-768x432.jpg 768w, https:\/\/awo-fulda.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Tatyana-Schoenmeier-1536x864.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/a><\/p>\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">\u201eDie Corona-Pandemie hat die Kinder ver\u00e4ndert\u201c<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Sie stammen aus Syrien, Somalia, Afghanistan und vielen weiteren L\u00e4ndern: die Kinder der AWO KiTa Wirbelwind. Corona habe viele in ihrer Entwicklung zur\u00fcckgeworfen, meint Tatyana Sch\u00f6nmeier, Leiterin der KiTa Wirbelwind. Im Interview erz\u00e4hlt sie, wie die Pandemie die Kinder ver\u00e4ndert hat, verr\u00e4t wieso sie gern mit Kindern arbeitet und berichtet \u00fcber ihre Migration von Belarus nach Deutschland.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Frage:<\/strong><br><strong>Wir f\u00fchren dieses Interview Corona-konform \u00fcber Zoom. Corona hat aber nicht nur dazu gef\u00fchrt, dass sich Menschen verst\u00e4rkt virtuell treffen. Du leitest die Kita Wirbelwind der AWO Fulda. Wie hat die Pandemie die Kinder ver\u00e4ndert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Tatyana Sch\u00f6nmeier:<br>Die Pandemie hat die Kinder ver\u00e4ndert. Ihnen fehlte der Kontakt zu Freunden. Sie sa\u00dfen zu Hause. Und die Eltern hatten oft keine Zeit, sich mit ihnen zu besch\u00e4ftigen. Viele haben deshalb in der Pandemie viel und vor allem unkontrolliert Fernsehen geschaut oder h\u00e4ufig am Tablet oder Computer gespielt. Die Kinder haben den Kindergarten vermisst, ihnen fehlte der feste Tagesablauf, die Struktur. Von vielen haben wir mitbekommen, dass sie sp\u00e4t ins Bett gingen, dann lange schliefen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was macht das mit den Kindern?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Alter macht das viel aus. An einem Tag passiert viel in der kindlichen Entwicklung. Und durch die Pandemie waren die Kinder nicht nur Tage, sondern Monate zu Hause. Die emotionale Entwicklung wurde bei vielen etwas gebremst. Ich sage nicht, bei allen Kindern. Denn einige Eltern besch\u00e4ftigen sich viel mit ihren Kindern. Dennoch k\u00f6nnen sie nicht die Gleichaltrigen ersetzen. Der emotionale Austausch mit den Freunden, die Rollenspiele, zu lernen mit Streit umzugehen. Wenn Eltern mit ihren Kindern spielen, versuchen sie immer ihnen gegen\u00fcber gerecht zu sein. Sie verlieren absichtlich, \u00e4rgern die Kinder nicht. Spielen Kinder mit Gleichaltrigen ist das eine realere Situation. Dabei reden wir aber noch nicht von den Kindern, die in ihrer Sprachentwicklung zur\u00fcckgeworfen wurden. Die meisten Kinder unserer KiTa sprechen zu Hause ihre Muttersprache. Das ist auch gut so, aber so fehlt Deutsch komplett. Nach so einer langen Pause fangen wir also fast wieder von vorne an.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es war also eine verlorene Zeit f\u00fcr die Kinder.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Genau. Die meisten Kinder, die zu uns kamen, konnten kein einziges Wort Deutsch. Einige von unseren Kindern kamen quasi von der Fl\u00fcchtlingsunterkunft direkt in die KiTa. Sie haben vieles gelernt und kamen gut in der ersten Klasse zurecht. Wir haben in den letzten Jahren positive R\u00fcckmeldungen der Schulen bekommen. Die Kinder, die kurz vor ihrer Einschulung zu uns kamen, konnten die Zeit durch Corona gar nicht richtig nutzen. Deshalb haben wir bei einigen Kindern die R\u00fcckstellung empfohlen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Du sagtest, dass viele Kinder eine Fluchtgeschichte haben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mehr als 90 Prozent unserer Kinder haben einen Migrationshintergrund. Zwei Drittel haben einen Fluchthintergrund. Wir haben viele syrische Familien, aber auch Kinder aus Afghanistan, Pakistan, Somalia, Iran, Irak, Albanien, Rum\u00e4nien und Bulgarien.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wie die KiTa Wirbelwind Kinder beim Spracherwerb unterst\u00fctzt<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Welchen Einfluss hat diese Vielfalt auf die Arbeit mit den Kindern?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir m\u00fcssen unser Tempo an die Kinder anpassen. Wir wiederholen Dinge oft. Das ist auch ein Grund, warum wir uns f\u00fcr eine Vorschulgruppe entschieden haben. Damit haben wir in den letzten zwei Jahren auch gute Erfahrungen gemacht. In den zwei j\u00fcngeren Gruppen, den Schmetterlingen und Igeln, arbeiten wir in diesem Slow-Tempo, damit wir den Kindern die wichtigsten Dinge beibringen k\u00f6nnen. In der Vorschulgruppe geben wir dann Gas und f\u00f6rdern sie intensiv.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unterscheidet sich die Arbeit von der in anderen KiTas?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein gro\u00dfer Unterschied ist unser Fahrdienst. Durch diesen ist die Arbeit mit den Eltern anders. Wir haben so nicht die M\u00f6glichkeit uns t\u00e4glich mit ihnen auszutauschen. Wenn wir ein ausf\u00fchrlicheres Gespr\u00e4ch brauchen, m\u00fcssen wir mit den Eltern einen Termin vereinbaren oder mit ihnen telefonieren. Eine Erzieherin muss pro Fahrt sieben Kinder mitnehmen und daran denken, alles einzupacken. Auch das ist anstrengend. In der klassischen KiTa achtet die Mama auf die Jacke und die M\u00fctze.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Sprache spielt bei euch eine gro\u00dfe Rolle. Wie unterst\u00fctzt die KiTa die Kinder beim Spracherwerb?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir arbeiten mit Piktogrammen, mit Bildern \u2013 vor allem in der Vorschulgruppe. So verdeutlichen wir beispielsweise den Tagesablauf. Es sind Zeichen, die das H\u00e4ndewaschen, Jackeanziehen, Aufr\u00e4umen oder auch das Fr\u00fchst\u00fcck abbilden. Die Kinder unterst\u00fctzen sich aber auch gegenseitig. Es gab schon den Fall, dass ein iranisches Kind, das schon seit einem Jahr bei uns war, ein neues iranisches Kind in den ersten Wochen in der Muttersprache unterst\u00fctzt hat. In den ersten Wochen ist es sogar erlaubt, in der Muttersprache im Kindergarten zu sprechen. Ansonsten achten wir darauf, dass die Kinder untereinander Deutsch sprechen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was motiviert dich pers\u00f6nlich an der Arbeit mit den Kindern?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Arbeit mit Kindern insgesamt ist sehr motivierend. Du siehst, wie sie sich entwickeln. Das Kind kommt mit drei Jahren in die Kita und geht mit sechs, sieben Jahren. Wir nehmen das Kleinkind auf und schicken ein Kind mit Pers\u00f6nlichkeit und Kenntnissen in die Schule. Dieser gro\u00dfe Entwicklungsschritt macht uns stolz.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Du leitest die KiTa seit ihrer Gr\u00fcndung 2018. Bist du damals zur AWO gesto\u00dfen oder warst du vorher schon dort besch\u00e4ftigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin seit 2015 bei der AWO, habe dort auch mein Anerkennungsjahr absolviert im Projekt \u201eTake-off &#8211; M\u00fctter mit Migrationshintergrund steigen ein\u201c. Da haben wir den Frauen geholfen, Praktika und Jobs zu finden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Warum Tatyana von Belarus nach Deutschland migrierte<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Wie bist du damals zur AWO gekommen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach meinem Studium habe ich lange nach einer passenden Stelle f\u00fcr mein Anerkennungsjahr gesucht und zun\u00e4chst in der KiTa Sankt Paulus gearbeitet. In dieser KiTa war mein Sohn. Einmal hat man mich nachmittags, als ich ihn abgeholt habe, gefragt, ob ich nicht f\u00fcr sechs Wochen als Vertretung einspringen k\u00f6nnte. Die sechs Wochen wurden dann zu sechs Monaten. Im Anschluss habe ich mein Anerkennungsjahr bei der AWO gemacht. Danach habe ich mich um die Stadtteilarbeit in Ziehers-Nord gek\u00fcmmert. Der Stadtteil ist mir gut bekannt, weil ich dort in den ersten Jahren in Deutschland gewohnt habe. Ich kenne dort auch viele Bewohner. Die Entscheidung, in die KiTa Wirbelwind zu wechseln, viel mir deshalb nicht leicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was hat den Ausschlag gegeben, dass du dich f\u00fcr die KiTa entschieden hast?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mein Traumberuf seit meiner Kindheit war es Lehrerin zu werden. In meiner Heimat war ich auch Lehrerin. Ich wollte eigentlich auch in Deutschland Lehrerin werden, doch das w\u00e4re ziemlich kompliziert geworden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wieso?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mir wurde nur ein Fach, n\u00e4mlich Mathe anerkannt. Zum Unterrichten brauche ich aber zwei F\u00e4cher. Ich h\u00e4tte mein Studium also nochmal aufnehmen m\u00fcssen. In Fulda kann man jedoch kein Lehramt studieren. Mit zwei Kindern zu pendeln w\u00e4re aber furchtbar schwierig gewesen. Deshalb habe ich mich 2010 f\u00fcr die Soziale Arbeit entschieden, mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass es m\u00f6glich ist, wieder mit Kindern zu arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Du lebst seit 2004 in Deutschland. Urspr\u00fcnglich stammst du aus Belarus. Welche Gr\u00fcnde waren ausschlaggebend daf\u00fcr, dass du dein Heimatland verlassen hast?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mein Mann ist Russland-Deutscher. Er hatte mir damals erz\u00e4hlt, dass die Familie den Antrag auf Aussiedlung nach Deutschland gestellt hat und seit Jahren auf die Genehmigung wartet. Die kam dann auch nach unserer Hochzeit. Ich wurde also vor vollendete Tatsachen gestellt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie hast du das damals aufgenommen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe mir gedacht, okay, man kann es zumindest versuchen. In den ersten Jahren habe ich nat\u00fcrlich mehrmals die Koffer gepackt und wollte zur\u00fcck. Es war f\u00fcr mich eine ziemlich harte Zeit. Ich war alleine, habe meine Familie, meine Freunde und meinen Beruf zur\u00fcckgelassen. Irgendwann habe ich mich zusammengenommen und mir gesagt, ich muss da etwas draus machen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Sprache war sicher die gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrde, um hier anzukommen, oder?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Genau. Die Kontakte haben sich irgendwann gebildet, durch die Arbeit, durch Praktika. Um sich jedoch in einem Team auch zu beteiligen, muss man die Sprache k\u00f6nnen. Ansonsten sitzt man irgendwo im Abseits und ist ausgegrenzt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie lange hat es gedauert, bis du dich hier zu Hause gef\u00fchlt hast?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich w\u00fcrde sagen, erst nach dem Studium. Wo ich wirklich mit der Arbeit angefangen habe, vollbesch\u00e4ftigt gewesen bin und keine Zeit f\u00fcr schlimme Gedanken hatte.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Warum der Erzieher-Beruf laut Tatyana attraktiver werden muss<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Wie h\u00e4ltst du heute den Kontakt zu Freunden und Familie in Belarus?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit meiner Schwester telefoniere ich t\u00e4glich, auch regelm\u00e4\u00dfig mit meinen Eltern. Bisher sind wir auch mindestens einmal im Jahr dorthin gefahren. Aufgrund von Corona war ich aber schon seit zwei Jahren nicht mehr dort. Es ist auch nicht klar, wann wir das n\u00e4chste Mal nach Belarus fahren. Der Kontakt zu meinen Freunden ist weniger geworden. Wir verfolgen das Leben voneinander in den sozialen Medien. Wir telefonieren vielleicht an Silvester miteinander. Ich habe aber auch hier Freunde gefunden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie nimmst du die politische Situation in Belarus wahr, die Proteste gegen das Regime?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ziemlich schmerzhaft. Die Situation ist angespannt, und ich h\u00f6re viele Meinungen. Vor allem zwischen der \u00e4lteren und j\u00fcngeren Generation gehen die Ansichten auseinander, auch in meiner Familie. Deshalb ist dieses Thema bei uns in der Familie auch tabu.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Angenommen du w\u00fcrdest in Belarus in einer KiTa arbeiten. Wie w\u00fcrde sich die Arbeit im Vergleich zu der in deutschen KiTas unterscheiden?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich hatte bis vor drei, vier Jahren noch Kontakt zu meiner Erzieherin. Zu dieser Zeit war die Situation noch so wie fr\u00fcher. In einer Gruppe sind 25 bis 30 Kinder und eine Erzieherin. Es gibt noch eine Erzieherhelferin, die sich eher um K\u00fcche und Bad k\u00fcmmert. Da gibt es nat\u00fcrlich kaum Freiheiten in der Gruppe. Es muss Disziplin herrschen, denn die Erzieherin tr\u00e4gt f\u00fcr die ganze Gruppe Verantwortung und muss daher alle 30 Kinder im Blick haben. Ein Unterschied ist auch, dass es in Belarus keine altersgemischten Gruppen gibt. Das hei\u00dft jeder Jahrgang ist unter sich und wechselt auch von Jahr zu Jahr den Raum.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche Rahmenbedingungen in der Arbeit mit Kindern m\u00fcssten sich deiner Meinung nach verbessern?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was die KiTa angeht, m\u00fcsste der Personalschl\u00fcssel verbessert werden. Auch der Beruf muss attraktiver werden, zum Beispiel durch h\u00f6here Geh\u00e4lter. Man h\u00f6rt immer wieder, mit Kindern arbeiten und dann f\u00fcr so wenig Geld, nie im Leben. Es ist ein anstrengender und sehr anspruchsvoller Beruf. Man tr\u00e4gt Verantwortung f\u00fcr viele Leben, man pr\u00e4gt die Kinder in ihrer Entwicklung. Davon ist auch abh\u00e4ngig, wie sie sich weiterentwickeln. Au\u00dferdem m\u00fcssten Familien au\u00dferhalb von Kindergarten und Schule besser unterst\u00fctzt werden, und zwar nicht nur durch h\u00f6heres Kindergeld, wo gar nicht sicher ist, wie viel davon bei den Kindern tats\u00e4chlich ankommt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sondern?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In meiner Kindheit war ich als Sch\u00fclerin ganztags besch\u00e4ftigt. Nach der Schule ging ich zur Musik- und Kunstschule. F\u00fcr meine Eltern war das nicht teuer und wurde gr\u00f6\u00dftenteils von der Stadt \u00fcbernommen. Ich war zwar sp\u00e4ter zu Hause als meine Eltern, aber mit meinen Freunden zusammen und hatte Spa\u00df. Heutzutage ist die Jugend oft unterfordert und langweilt sich.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em>Das Gespr\u00e4ch f\u00fchrte unser Mitarbeiter Toni Spangenberg.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDie Corona-Pandemie hat die Kinder ver\u00e4ndert\u201c Sie stammen aus Syrien, Somalia, Afghanistan und vielen weiteren L\u00e4ndern: die Kinder der AWO KiTa Wirbelwind. Corona habe viele in ihrer Entwicklung zur\u00fcckgeworfen, meint&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":31205,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_editorskit_title_hidden":false,"_editorskit_reading_time":0,"_editorskit_is_block_options_detached":false,"_editorskit_block_options_position":"{}","footnotes":""},"categories":[138],"tags":[],"class_list":["post-31203","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-awo-mitarbeitende-im-interview","category-138","description-off"],"translation":{"provider":"WPGlobus","version":"3.0.2","language":"en","enabled_languages":["de","en","fr","ru","ar","tr","fa"],"languages":{"de":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"en":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"fr":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"ru":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"ar":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"tr":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"fa":{"title":false,"content":false,"excerpt":false}}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31203","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=31203"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31203\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":100620,"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31203\/revisions\/100620"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/31205"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=31203"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=31203"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=31203"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}