{"id":100606,"date":"2021-11-23T12:25:08","date_gmt":"2021-11-23T11:25:08","guid":{"rendered":"https:\/\/awo-fulda.de\/?p=100606"},"modified":"2022-07-06T20:19:27","modified_gmt":"2022-07-06T18:19:27","slug":"sina-conradi-und-das-patenschaftsprojekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/awo-fulda.de\/en\/2021\/11\/23\/sina-conradi-und-das-patenschaftsprojekt\/","title":{"rendered":"Sina Conradi \u00fcber das Patenschaftsprojekt"},"content":{"rendered":"\r\n<h4><a class=\"dt-pswp-item\" href=\"https:\/\/awo-fulda.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Sina-Ilchmann_Header-scaled.jpg\" data-dt-img-description=\"\" data-large_image_width=\"2560\" data-large_image_height=\"1440\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-100610\" src=\"https:\/\/awo-fulda.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Sina-Ilchmann_Header-640x360.jpg\" alt=\"\" width=\"1271\" height=\"715\" srcset=\"https:\/\/awo-fulda.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Sina-Ilchmann_Header-640x360.jpg 640w, https:\/\/awo-fulda.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Sina-Ilchmann_Header-480x270.jpg 480w, https:\/\/awo-fulda.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Sina-Ilchmann_Header-768x432.jpg 768w, https:\/\/awo-fulda.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Sina-Ilchmann_Header-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/awo-fulda.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Sina-Ilchmann_Header-2048x1152.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1271px) 100vw, 1271px\" \/><\/a>\u201eGefl\u00fcchtete sind Teil unserer Gesellschaft\u201c<\/h4>\r\n<p><strong>Urspr\u00fcnglich wollte Sina Conradi (damals noch Ilchmann) nach dem Studium nochmal eine zeitlang ins Ausland und Fulda wieder verlassen. Doch manchmal kommt alles anders: Aus pers\u00f6nlichen Gr\u00fcnden \u2013 nicht zuletzt, weil ihr die Arbeit bei der AWO und im Patenschaftsprojekt so gut gefallen hat \u2013 ist sie geblieben. &#8220;Ich habe gesp\u00fcrt, dass ich hier noch nicht fertig bin,&#8221; sagt sie. &#8220;Wir haben 2021 nun schon f\u00fcnfj\u00e4hriges Jubil\u00e4um vom Projekt Patenschaften gefeiert und ich blicke inzwischen stolz auf ein vielf\u00e4ltiges, zukunftsf\u00e4higes und vor allem nachhaltiges Projekt.&#8221; Im Interview erz\u00e4hlt sie wie es dazu kam.<\/strong><\/p>\r\n<p><strong>Frage:<br \/>Vor mittlerweile sechs Jahren erreichte die Fl\u00fcchtlingswelle in Deutschland ihren H\u00f6hepunkt. Damals kamen fast eine Million vor Krieg und Verfolgung gefl\u00fcchtete Menschen zu uns. Mitten in dieser bewegten Zeit bist du zur AWO gesto\u00dfen. Wie kam es dazu, dass du das Patenschaftprojekt \u00fcbernommen hast?<br \/><\/strong><\/p>\r\n<p>Sina Conradi:<br \/>Ich wollte f\u00fcr die Masterarbeit \u2013 studiert habe ich Soziale Arbeit in Jena \u2013 gerne nochmal nach Fulda kommen. Hier habe ich meinen Bachelor in Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Interkulturelle Beziehungen gemacht und hatte hier deshalb noch Bekannte und Freund:innen. Inhaltlich wollte ich \u00fcber etwas schreiben, das auch f\u00fcr die Praxis relevant ist. Deshalb habe ich Kontakt mit der AWO und anderen Organisationen in Fulda aufgenommen. Gleichzeitig habe ich mir gew\u00fcnscht, dass ich parallel ein paar Stunden als Werksstudentin arbeiten kann. Adriana hat zu dieser Zeit schon ein Projekt gef\u00f6rdert bekommen, aber sie hatte noch keine Person, die das h\u00e4tte \u00fcbernehmen k\u00f6nnen, und es deshalb mir angeboten. Das war das Patenschaftsprojekt. Ich habe das Projekt dann im Rahmen von meinem Master seit Mitte 2016 aufgebaut.<\/p>\r\n<p><strong>Wie hast du die Zeit damals empfunden?<\/strong><\/p>\r\n<p>Es war eine spannende Zeit. Es kamen sehr viele Fl\u00fcchtlinge nach Deutschland. Es war ein bisschen chaotisch, weil es an allem gefehlt hat. Die Unterk\u00fcnfte waren voll. Man musste erstmal schauen, wie man alles gehandelt kriegt. Das Patenschaftsprojekt war in dem Moment ein gutes Projekt, denn Ehrenamtliche k\u00fcmmerten sich um eine Familie oder eine Person, unterst\u00fctzen sie und schauten, was gebraucht wird.<\/p>\r\n<p><strong>Wie hat sich das Projekt seitdem entwickelt?<\/strong><\/p>\r\n<p>Wir feiern jetzt f\u00fcnfj\u00e4hriges Jubil\u00e4um. Zu Beginn ging es um die Basisarbeit: ein Konto einrichten, eine Krankenversicherung organisieren. Das hat sich im Laufe der Zeit ge\u00e4ndert. Es ging dann immer mehr darum, beim Lernen der Sprache zu unterst\u00fctzen, zum Beispiel durch die Anmeldung bei Sprachkursen. Anschlie\u00dfend vermittelte man den Menschen einen Praktikumsplatz, eine Arbeits- oder Ausbildungsstelle oder unterst\u00fctzte sie beim Umzug von der Fl\u00fcchtlingsunterkunft in eine private Wohnung. Da haben Ehrenamtliche viel geholfen. Auch durch uns wurde es immer mehr zu einem Projekt, was Wert auf die interkulturelle Begegnung legt. Deshalb war es uns wichtig, m\u00f6glichst Patenschaften auf Augenh\u00f6he zu schlie\u00dfen, wo beide Seiten etwas voneinander lernen k\u00f6nnen. Viele von denen, die damals von einer Patenschaft profitiert haben, engagieren sich heute selbst ehrenamtlich, weil sie etwas zur\u00fcckgeben m\u00f6chten.<\/p>\r\n<p><strong>Was zeichnet das Projekt aus?<\/strong><\/p>\r\n<p>Die M\u00f6glichkeit, dass sich Menschen begegnen, miteinander Erfahrungen sammeln. Das ist der beste Weg in die Integration. So entsteht ein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr andere Kulturen. Das haben wir mit dem Projekt auch von Anfang an beabsichtigt. Das ist ein langer Prozess. Wichtig zu verstehen ist auch, dass Integration beidseitig ist. Nicht nur von den Leuten, die kommen, sondern auch von uns als Gesellschaft. Integration gelingt dann, wenn wir Gefl\u00fcchtete nicht nur als Zugezogene betrachten, sondern als Menschen, die zu unserer Gesellschaft geh\u00f6ren.<\/p>\r\n<p><strong>Und heute leitest du neben dem Patenschaftsprojekt auch den AWO Stadtteiltreff S\u00fcdend in Fulda.<\/strong><\/p>\r\n<p>Genau, ich bin hier zust\u00e4ndig f\u00fcr das S\u00fcdend und Kohlhaus, schaue also, wie ich die Bewohner:innen erreichen kann, welche Aktionen wir machen, wie sie sich f\u00fcreinander und f\u00fcr ihre Bed\u00fcrfnisse einsetzen k\u00f6nnen. Dieser Stadtteiltreff hier ist ein Begegnungsort im S\u00fcdend, wo Menschen mitmachen k\u00f6nnen, wo sie Gruppenangebote finden, Hilfe und Beratung bekommen und die M\u00f6glichkeit haben, andere Menschen kennenzulernen.<\/p>\r\n<p><strong>Warum glaubst du, braucht es diesen Stadtteiltreff?<\/strong><\/p>\r\n<p>Das S\u00fcdend ist einer der Schwerpunktstadtteile mit besonderem F\u00f6rderbedarf. Er ist gepr\u00e4gt durch bestimmte Faktoren, wie einen hohen Migrationsanteil oder auch Menschen, die staatliche Leistungen beziehen. Ich finde, dass es hier deshalb wichtig ist, einen Ort der Begegnung zu haben. Sonst w\u00fcrden die Leute eher \u00fcbereinander statt miteinander reden, h\u00e4tten keinen Ort, wo sie sich engagieren k\u00f6nnen. Hier entsteht viel, auch mit Unterst\u00fctzung durch die Bewohner:innen, zum Beispiel ein Foodsharing-K\u00fchlschrank oder unser Tauschregal. Letztens hat ein Bewohner eine Gitarre hingestellt und sofort hat sie ein Kind mitgenommen. Es war total sch\u00f6n zu sehen, wie sich beide Seiten dar\u00fcber gefreut haben.<\/p>\r\n<p><strong>Wo liegen die Herausforderungen diesen Stadtteiltreff zu leiten?<\/strong><\/p>\r\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung ist wohl, dass ich f\u00fcr jede:n die Ansprechperson bin und dadurch viel parallel koordinieren muss. Da muss man schon einiges im Kopf haben und schnell auf die jeweiligen Situationen reagieren k\u00f6nnen. Sich selbst Grenzen zu setzen und auch auf die eigenen Ressourcen achten \u2013 das ist nicht immer leicht.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<h4>Wie Politik Soziale Arbeit erleichtern k\u00f6nnte<\/h4>\r\n<p><strong>Wie s\u00e4hen die optimalen Rahmenbedingungen f\u00fcr deine Arbeit aus?<\/strong><\/p>\r\n<p>Ich w\u00fcrde sagen, die habe ich schon. Ich glaube, sehr viel h\u00e4ngt vom Arbeitgeber und der Leitung ab. Wie gro\u00df ist der R\u00fcckhalt? Wie schnell wird reagiert, wenn ich irgendetwas brauche? Gute Rahmenbedingungen sind aber auch, wenn die Stundenzahl mit den Aufgaben \u00fcbereinstimmt. Leider ist das meiste unserer Arbeit projektgef\u00f6rdert und dadurch haben wir nur eine begrenzte Stundenanzahl f\u00fcr das, was wir eigentlich machen wollen. Ich habe immer mal wieder das Gef\u00fchl, ich w\u00fcrde gern so viel machen, kann es aber zeitlich einfach nicht.<\/p>\r\n<p><strong>W\u00e4re hier die Politik gefragt, die Finanzierung Sozialer Arbeit zu reformieren?<\/strong><\/p>\r\n<p>Ja, unbedingt. Wenn man wei\u00df, ein Projekt geht nur ein Jahr, und dann nicht sagen kann, ob es verl\u00e4ngert wird oder nicht, ist das total schwierig. Siehe das Patenschaftsprojekt. Jedes Jahr bangen wir. Manchmal wissen wir erst im Februar oder M\u00e4rz desselben Jahres, dass es f\u00fcr das Jahr weitergeht.<\/p>\r\n<p><strong>Und dann macht ihr trotz nicht gesicherter Finanzierung weiter?<\/strong><\/p>\r\n<p>Ja, denn es gibt oft eine Tendenz, dass es wahrscheinlich weiter finanziert wird. Und wir sehen, die Leute brauchen das Projekt. Gerade wenn es darum geht, die Ehrenamtlichen zu begleiten, k\u00f6nnen wir nicht einfach sagen, tsch\u00fcss, wir werden jetzt nicht mehr gef\u00f6rdert. Irgendwie kriegen wir es am Ende immer hin. Das ist typisch f\u00fcr die AWO. Es geht darum, dass es l\u00e4uft und wir etwas Sinnvolles tun.<\/p>\r\n<p><strong>Welchen Einfluss hatte und hat Corona auf deine Arbeit?<\/strong><\/p>\r\n<p>Man wusste anfangs nicht: Wie lang geht das, was passiert da, was m\u00fcssen wir \u00fcberhaupt alles beachten? D\u00fcrfen wir \u00f6ffnen oder nicht? Wir mussten gerade im ersten Lockdown sehr viel runterfahren, haben aber versucht vieles aufrechtzuerhalten, vor allem den Kontakt zu den Bewohner:innen. Vieles wurde digital, was schwierig war. Denn viele Leute sind technisch einfach nicht so gut ausgestattet. Und der Stadtteiltreff lebt davon, dass die Leute zu Hause rauskommen. Als wir in Folge der Lockerungen wieder mehr in Pr\u00e4senz machen konnten, wurde das sehr gut angenommen.<\/p>\r\n<p><strong>Hat sich das wieder auf einem normalen Niveau eingependelt?<\/strong><\/p>\r\n<p>Ich w\u00fcrde sagen, nicht ganz. Aber wir haben schon wieder einen guten Andrang von Bewohner:innen, viele Leute nutzen den Stadtteiltreff wieder. Mit den Gruppen ist es aber noch so eine Sache. Die Kochgruppe haben wir bisher nicht wieder gestartet, weil wir mit Lebensmitteln sehr vorsichtig sein m\u00fcssen.<\/p>\r\n<p><strong>Was motiviert dich an deiner Arbeit?<\/strong><\/p>\r\n<p>Der Kontakt mit den Menschen. Gleichzeitig aber auch ein Blick f\u00fcr die Struktur, das gro\u00dfe Ganze zu haben, finde ich cool. Ich bekomme super viel positive Resonanz f\u00fcr die Arbeit, die wir hier machen. Das motiviert mich sehr. Auch die Fortschritte von Leuten zu sehen. Wie sie hier pl\u00f6tzlich zueinander finden, wo ich dachte, das w\u00fcrde nicht funktionieren und pl\u00f6tzlich harmoniert es total gut. Zu sehen, dass die Leute mitmachen, sich drauf einlassen, mithelfen.<\/p>\r\n<p><strong>Wie kriegst du bei den vielen Aufgaben eine gute Work-Life-Balance hin?<\/strong><\/p>\r\n<p>Das ist tats\u00e4chlich schwierig. Ich lege sehr viel Wert drauf, Arbeit und Privates zu trennen, manchmal gelingt mir das besser, manchmal schlechter. Ich gebe mir aber immer wieder M\u00fche auf eine gute Balance zu kommen. Mein Ausgleich sind Reisen, die Natur und Bewegung \u2013 das tut mir immer gut.<\/p>\r\n<p><strong>Du bist schon drei Jahre hier im Stadtteiltreff. Welche Pl\u00e4ne hast du f\u00fcr die Zukunft?<\/strong><\/p>\r\n<p>Da ich die Arbeit hier im Stadtteiltreff und im Patenschaftsprojekt wirklich gerne mache, sehe ich mich auch weiterhin an dieser Stelle. Jetzt wartet aber noch eine neue gro\u00dfe Herausforderung auf mich: Ich erwarte 2022 ein Kind. Darauf freue ich mich und bin gespannt, wie das so wird. Das bedeutet f\u00fcr meine Arbeit hier nat\u00fcrlich, dass ich erstmal pausieren werde und nach meiner Elternzeit wiederkomme.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><em>Das Gespr\u00e4ch f\u00fchrte unser Mitarbeiter Toni Spangenberg.<\/em><\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eGefl\u00fcchtete sind Teil unserer Gesellschaft\u201c Urspr\u00fcnglich wollte Sina Conradi (damals noch Ilchmann) nach dem Studium nochmal eine zeitlang ins Ausland und Fulda wieder verlassen. Doch manchmal kommt alles anders: Aus&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":100609,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_editorskit_title_hidden":false,"_editorskit_reading_time":0,"_editorskit_is_block_options_detached":false,"_editorskit_block_options_position":"{}","footnotes":""},"categories":[138],"tags":[],"class_list":["post-100606","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-awo-mitarbeitende-im-interview","category-138","description-off"],"translation":{"provider":"WPGlobus","version":"3.0.2","language":"en","enabled_languages":["de","en","fr","ru","ar","tr","fa"],"languages":{"de":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"en":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"fr":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"ru":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"ar":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"tr":{"title":false,"content":false,"excerpt":false},"fa":{"title":false,"content":false,"excerpt":false}}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/100606","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=100606"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/100606\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":111497,"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/100606\/revisions\/111497"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/100609"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=100606"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=100606"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/awo-fulda.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=100606"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}