{"id":28014,"date":"2021-03-24T16:17:10","date_gmt":"2021-03-24T15:17:10","guid":{"rendered":"https:\/\/awo-fulda.de\/?p=28014"},"modified":"2021-05-19T15:23:04","modified_gmt":"2021-05-19T13:23:04","slug":"edith-becker-war-geschaeftsfuehrerin-von-1995-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/awo-fulda.de\/ar\/2021\/03\/24\/edith-becker-war-geschaeftsfuehrerin-von-1995-2012\/","title":{"rendered":"Edith Becker war Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von 1995 &#8211; 2012"},"content":{"rendered":"<p>\u200b\u200b<\/p>\r\n<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\" data-mce-id=\"__mce\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td style=\"width: 19.4827%;\"><a class=\"dt-pswp-item\" href=\"https:\/\/awo-fulda.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Edith_Becker.jpg\" data-dt-img-description=\"\" data-large_image_width=\"199\" data-large_image_height=\"300\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-27941\" src=\"https:\/\/awo-fulda.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Edith_Becker.jpg\" alt=\"\" width=\"239\" height=\"360\" \/><\/a><\/td>\r\n<td style=\"width: 1.49862%;\">\u00a0<\/td>\r\n<td style=\"width: 79.0186%;\">\r\n<h3>\u200b<strong>Ediths Motto:<\/strong><\/h3>\r\n<h3><strong>Die Arbeit wird nach Jahren gez\u00e4hlt und nach Taten gemessen. <\/strong><\/h3>\r\n<strong>(Johann Wolfgang von Goethe)<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p>Am 01.02.1995 bin ich in den Dienst des AWO-Kreisverbandes Fulda e.V. als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin eingetreten. Die vorhandenen Angebote waren \u00fcberschaubar und die Ehrenamtlichkeit stand im Vordergrund. Es galt, das vorhandene Aufgabenfeld mit hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auszubauen und den damaligen kleinen AWO Kreisverband e.V. ins rechte Licht zu r\u00fccken. Der Boden war bereits von meiner Vorg\u00e4ngerin Barbara Imhof vorbereitet und ich konnte kontinuierlich daran weiterarbeiten. Ziel war es f\u00fcr mich, die kleine AWO Fulda im gesamten Landkreis Fulda und in der Stadt Fulda f\u00fcr die Zukunft zu r\u00fcsten. Es gelang mir, sie mit ganz unterschiedlichen Projekten in unterschiedlichen Bereichen zu best\u00fccken &#8211; sie sollte eine Wertsch\u00e4tzung erhalten und sich gegen\u00fcber anderen sozialen Einrichtungen und Verb\u00e4nden behaupten k\u00f6nnen. Dank der finanziellen Unterst\u00fctzung durch den AWO Bezirksverband Hessen Nord e.V. in den anf\u00e4nglichen Jahren gelang es mir, eine stabile Einrichtung zu schaffen. Der AWO Kreisverband wuchs und wuchs, und wir zogen von der Von-Schildeck-Stra\u00dfe in die Langebr\u00fcckenstra\u00dfe 14 um. Da ich Ehrenamt und Hauptamtlichkeit gleicherma\u00dfen sch\u00e4tzte und zu einer gro\u00dfen Gemeinschaft vereinen konnte, wurde uns im Jahre 2000 der Lotte-Lemke-Preis vom AWO Bundesverband verliehen. Das st\u00e4rkte unsere Gemeinschaft ungemein. F\u00fcr alle Projekte galt es, mit und f\u00fcr Menschen t\u00e4tig zu sein. Der gleitende Generationenwechsel der AWO Mitglieder und Freunde zwang uns zur Beweglichkeit. Die Anforderungen, die Bedarfe und die Erfordernisse weiteten sich aus. Bald hatten wir 15 Bereiche in einer festen Gr\u00f6\u00dfe beim AWO Kreisverband zu verzeichnen. Unvergessen sind die vielen allj\u00e4hrlichen Mitgliederfahrten nach Fehmarn, R\u00fcgen, Hiddensee, Dresden, Leipzig, Graal-M\u00fcritz uvm. sowie die Theaterfahrten nach Kassel. Eine besondere Herausforderung war die Stadtteilarbeit am Aschenberg, die Menschen mit den unterschiedlichsten Kulturen miteinander verband. Erw\u00e4hnenswert hier das Projekt Lohn und Brot, das zu Beginn von der Arbeitsagentur mitfinanziert wurde und den Boden f\u00fcr die unterschiedlichen T\u00e4tigkeiten im Mehrgenerationenhaus am Aschenberg bereitete. Uns kam zugute, dass bereits<\/p>\r\n<ul>\r\n<li>die ganzheitliche Schuldner- und Insolvenzberatung,<\/li>\r\n<li>der staatlich anerkannte Betreuungsverein,<\/li>\r\n<li>die Jugendarbeit,<\/li>\r\n<li>Hausaufgabenhilfe,<\/li>\r\n<li>Sprachreisen nach England, Schottland, Frankreich und Malta,<\/li>\r\n<li>Seniorenberatung,<\/li>\r\n<li>Kuren f\u00fcr M\u00fctter \u00fcber das M\u00fcttergenesungswerk und<\/li>\r\n<li>die Beratungsstelle f\u00fcr Frauen aus dem islamischen Kulturkreis u.v.m.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p>ein fester Bestandteil unserer Arbeit war. Das alles war nur m\u00f6glich, weil es auf allen Ebenen (Vorstand\/Mitarbeiterschaft) eine hohe Akzeptanz gab, gepaart mit gegenseitigem Vertrauen. Ohne dies h\u00e4tte der AWO Kreisverband heute nicht diesen Stellenwert in Stadt und Landkreis Fulda. Wolfram Latsch ist mein Nachfolger. Er hat die AWO Fulda weiterentwickelt und ausgebaut, und dies mit Profil und Selbstbewusstsein. Dazu gratuliere ich ihm und seiner Mitarbeiterschaft, den Mitgliedern sowie dem AWO Vorstand zum Jubil\u00e4um sehr herzlich. M\u00f6gen weitere positive Jahre folgen, damit die unverzichtbare Arbeit an und f\u00fcr Menschen fortgesetzt werden kann. <strong>&#8220;Vergesst niemals bei eurem Tun und Handeln den Mensche<em>n&#8221;<\/em><\/strong> dies schrieb Lotte Lemke, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des AWO Bundesverbandes im Gr\u00fcnderjahr 1919. ***** <em>Nachtrag von Ilona G\u00f6tz:<\/em> <em>Im Vorfeld zu diesem Bericht habe ich mich mit Edith Becker l\u00e4nger unterhalten. Dabei erz\u00e4hlte sie mir eine Episode, die meines Erachtens sehr sch\u00f6n widerspiegelt, wie die Arbeitsbedingungen in der Von-Schildeck-Stra\u00dfe waren. Alle eine gro\u00dfe Familie!<\/em> Als Sozialverband ist man immer auf F\u00f6rdergelder angewiesen, insbesondere von der Landesregierung in Wiesbaden. Selbsterkl\u00e4rend muss man sich ins beste Licht setzen, wenn ein Besuch angek\u00fcndigt wird. Eines Tages kam Hans Eichel mit Gefolge. Nicht nur Daten und Fakten sollten stimmen, Edith Becker wollte, dass er sich bei der AWO auch richtig wohl f\u00fchlt. Also wurden im Caf\u00e9 Thiele extra ein paar Tortenst\u00fcckchen zuckerfrei bestellt, was nicht ganz billig war. Diese standen dann gut gek\u00fchlt f\u00fcr den Besucher bereit. Allerdings: Es gab nur einen einzigen K\u00fchlschrank in einem einzigen Gemeinschaftsraum. Und da konnte sich jeder bedienen. Was soll man noch sagen? Die Kinder der Hausaufgabenbetreuung haben sich sehr \u00fcber die leckere Torte gefreut. Auch wenn sie zuhause bei der Mama s\u00fc\u00dfer schmeckte. \u00a0<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u200b\u200b \u00a0 \u200bEdiths Motto: Die Arbeit wird nach Jahren gez\u00e4hlt und nach Taten gemessen. 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