Migrations- und Flüchtlingsarbeit

Der AWO Kreisverband Fulda engagiert sich auch im Bereich der Unterbringung und sozialen Begleitung von Asylsuchenden. Die zu uns kommenden Menschen werden von Beginn an in die bestehenden Angebote der AWO eingebunden. Unsere langjährige Erfahrung in der Migrationsarbeit ist hier ein großer Pluspunkt.

Wir betreuen Flüchtlinge an folgenden Standorten: Fulda-Horas, Aschenberg, Gläserzell, Weyhers, Schmalnau und Gersfeld. Zum Teil handelt es sich dabei um kleine, dezentrale Einheiten, die von uns selbst angemietet wurden, zum Teil aber auch um große Gemeinschaftsunterkünfte, bei denen wir nur für die soziale Betreuung zuständig sind.

Dazu zählt unter anderem:

  • Das Erstkontaktgespräch und die Erläuterung der Regeln des Miteinanders
  • Die Einbindung in die soziale Infrastruktur
  • Der Hinweis auf Angebote anderer Vereine und Institutionen
  • Die Vermittlung ehrenamtlicher Integrationsbegleiter
  • Die praktische Unterstützung beim Kontakt mit Behörden und Institutionen
    (z.B. beim Ausfüllen von Formularen und Fragen zum Flüchtlingsstatus)

Wir sehen uns in diesem Umfeld auch als Ansprechpartner und Berater für bürgerschaftliche Initiativen im Landkreis Fulda und legen Wert auf die Einbindung der Bevölkerung in die Arbeit mit den Flüchtlingen (Vernetzungsgespräche, Organisation Runder Tische, Entwicklung von Angeboten, Zusammenarbeit mit Vereinen usw.).

Wenn Sie uns bei dieser Aufgabe ehrenamtlich unterstützen möchten, dann wenden Sie sich bitte an unser Büro Aktiv unter Telefon 0661 480045-10 bzw. ilona.goetz(at)awo-fulda.de.

 

Das Patenschafts-Projekt der AWO Fulda

Das Ankommen in Deutschland, der Kontaktaufbau sowie die Sprachkenntnisse können für viele Geflüchtete große Hürden darstellen, um sich bei uns in der Gesellschaft zurechtzufinden.

Da Integration sowohl auf Seite der Geflüchteten, als auch auf Seite der Aufnahmegesellschaft ansetzt, versucht das Patenschaftsprojekt der AWO Fulda Berührungspunkte zwischen den Menschen in und um Fulda und den hier lebenden Geflüchteten zu schaffen.

Bei einer Patenschaft geht es deshalb um eine Tandem-Beziehung auf Augenhöhe zwischen Ehrenamtlichen und Geflüchteten, durch die sich die Pat*innen gegenseitig kennenlernen, miteinander Zeit verbringen und austauschen können.

Ehrenamtliche Pat*innen aus Fulda können die Geflüchteten dabei unterstützen, die Stadt besser kennenzulernen, Deutsch zu lernen oder Anschlussmöglichkeiten in Fulda zu finden. Gleichzeitig kann die andere Kultur kennengelernt und voneinander profitiert werden.

Interkulturelle Kompetenzen haben sowohl für das Privatleben, als auch besonders für den beruflichen Werdegang einen immer höheren Stellenwert.  Durch das Tandem-Patenschaftsprojekt können in einem informellen Rahmen diese Kompetenzen erworben und gefestigt werden.

Eine Tandem-Patenschaft ist eine ehrenamtliche Tätigkeit und beruht auf interkulturellem Austausch und Aktivitäten frei nach persönlicher Motivation.

Den Interessierten sind keine Grenzen gesetzt. Egal ob Jung oder Alt; ob die ganze Familie, Freund*innen oder Alleinstehende
jede*r kann Pat*in werden!

Die AWO unterstützt durch:

  • Strukturierte Informationen
  • Finden passender Pat*innen
  • Professionelle Begleitung und Unterstützung
  • Reflexion und Austausch
  • Regelmäßige Treffen, Freizeit- und Schulungsangebote
  • Feste Ansprechpartner*innen

… und eine Ehrenamtsbescheinigung gibt’s auch dazu.

Interesse? Dann mach mit und melde dich bei uns! Spaß und neue Erfahrungen warten auf dich.

Kontakt: Sina Ilchmann, sina.ilchmann@awo-fulda.de oder Telefon: 0151 20194372

Gefördert wird diese Arbeit von dem Landkreis Fulda.